
14. Jahrhundert
Während der gotischen Zeit wurden an St. Gereon nur einzelne Veränderungen vorgenommen und die Sakristei angebaut. 
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|  spätantike Konche mit gotischem Fenster, Foto 2002
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Um 1280 hatte man in den Konchen des Dekagons anstelle der kleinen rundbogigen Fenster größere spitzbogige eingebrochen.
In der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts erhielt die Vorhalle ein Gewölbe, im Chor wurde das romanische Gewölbe durch ein gotisches ersetzt. 
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|  Chor mit gotischen Fenstern, Foto um 1950
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Das Aussehen des Langchores veränderte sich vor allem jedoch durch die jeweils zwei neuen großen Maßwerkfenster an der südlichen und nördlichen Seite. Sie störten sowohl die ursprüngliche Gliederung der Außenwände mit Blendbögen als auch die Fensterfolge des 12. Jahrhunderts. 
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|  Aufriss der Außenwand des Langchores
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Ziel war es, den Chor mit großen Fenstern aufzuhellen. Sie sind in vier schmale Maßwerkbahnen geteilt. Je zwei Bahnen sind unter einem Spitzbogen mit Vierpass in einem sphärischem Viereck zusammengefasst. Diese Vierpassform ist im Bogenfeld in großem Maßstab wiederholt.
Um 1315 wurde an der Südseite des Langchores die Sakristei angebaut:
ein rechteckiger Raum mit Kreuzgratgewölbe, das auf Wanddiensten ruht.
Die beiden großen Fenster an der Ostseite nehmen fast die gesamte Wandfläche oberhalb eines Gesimses ein. Ihr Maßwerk teilt sie in vier Bahnen; unter Spitzbögen und einem Vierpass sind jeweils zwei Bahnen zusammengefaßt, im Bogenfeld darüber sitzt ein Fünfpass. Diese Gliederung findet sich als Blendmaßwerk ebenso an der gegenüberliegenden Wand.
Innenansicht der Sakristei, Foto um 1960
Noch reicher ist das vorgeblendete Maßwerk an den beiden Schmalseiten des Raums.
Es besteht aus drei in der Höhe gestaffelten Doppelbahnen mit unterschiedlichen Bekrönungen im Bogenfeld: seitlich Vierpässe in Kreisen, in der Mitte ein Dreipass in sphärischem Dreieck. Das große Bogenfeld füllen drei Kreise; der mittlere schließt einen Fünfpass ein, die kleineren seitlichen jeweils einen Vierpass.
Das Maßwerk der Sakristei zeigt den Erfindungsreichtum und die handwerkliche Ausführung gotischer Architektur in Köln zur Zeit der Weihe des 1322 vollendeten Domchores. 
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|  Innenansicht der Sakristei, Foto um 1960
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Noch reicher ist das vorgeblendete Maßwerk an den beiden Schmalseiten des Raums.
Es besteht aus drei in der Höhe gestaffelten Doppelbahnen mit unterschiedlichen Bekrönungen im Bogenfeld: seitlich Vierpässe in Kreisen, in der Mitte ein Dreipass in sphärischem Dreieck. Das große Bogenfeld füllen drei Kreise; der mittlere schließt einen Fünfpass ein, die kleineren seitlichen jeweils einen Vierpass.
Das Maßwerk der Sakristei zeigt den Erfindungsreichtum und die handwerkliche Ausführung gotischer Architektur in Köln zur Zeit der Weihe des 1322 vollendeten Domchores. 
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