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Exkursionen 2010

 

 

Bitte melden Sie sich mit dem beiliegenden Anmeldeformular bis zum 31. Dezember 2009 schriftlich an. Sei finden es unter dem Menupunkt "Anmeldung" auf der linken Seite. Telefonische Anmeldungen können wir leider nicht entgegen nehmen. Sie werden bis zum 29. Januar 2010 schriftlich benachrichtigt, an welchen Exkursionen bzw. Führungen Sie teilnehmen können.

 

Treffpunkt für alle Exkursionen:

Komödienstraße (Straßenseite von St. Andreas, vor dem Ferienwerk Köln).

Die Busse sind an der Windschutzscheibe beschildert. Die Abfahrtszeit des Busses ist unter den jeweiligen Exkursionsdaten angegeben. Wir bitten Sie, pünktlich am Abfahrtort zu erscheinen.

 

Ausnahmen:

Exkursionen 3 und 4 zur Ausstellung „Schöne Madonnen am Rhein“.

Treffpunkt: Foyer des LVR Landesmuseums Bonn, Colmantstrasse 14-18.

 

Exkursionen 11 und 12 zur Orgelbau-Firma Klais und den Universitäts-Gebäuden. Eigene Anfahrt. Treffpunkt: Kölnstr. 148 in Bonn

 

Änderungen und Umstellungen innerhalb der Tagesprogramme aus organisatorischen Gründen sind möglich.

 

Wenn Sie eine Exkursion ohne vorherige Absage nicht antreten, können wir Ihnen die Exkursionsgebühren nicht erstatten.

 

 


 

 

21 Mittwoch, 28. Juli

22 Samstag, 31. Juli

 

8.00 - ca. 19.30 Uhr

 

Wetzlar, Altenberg, Arnsburg

 

Leitung: Dr. Jürgen Kaiser

Kosten: 47 Euro inkl. Eintritt

 

Mittelpunkt der Wetzlarer Fachwerkaltstadt ist der sogenannte Dom, einst eine Stiftskirche. Sie bietet aufgrund ihrer langen Bauzeit eine Formensprache von der Spätromanik bis zur Spätgotik. Das Prämonstratenser-Chorfrauenstift Altenberg bei Wetzlar wurde von der Tochter der hl. Elisabeth von Thüringen, der seligen Gertrud, Ende des 13. Jahrhunderts neu errichtet. Die Zisterzienserabtei Arnsburg besteht aus einer höchst malerischen Kirchenruine und erhaltenen Wohn- und Wirtschaftsgebäuden der Frühgotik und des Barock.

 

 

23 Mittwoch, 4. August

24 Samstag, 7. August

 

8.15 - ca. 19.30 Uhr

 

Lüttich und das neu eröffnete Museum Le Grand Curtius

 

Leitung: Jean-Bruno Broicher

Kosten: 52 Euro inkl. Eintritt

 

Nachdem das Curtius Museum viele Jahre geschlossen war, wurde es nach seiner Zusammenlegung mit drei anderen Museen 2009 auf einer wesentlich erweiterten Grundfläche neu eröffnet. Das nun Grand Curtius genannte Museum bietet eine ungewöhnlich reiche Sammlung von der Vorgeschichte über die Antike, das Mittelalter und die Zeit der Fürstbischöfe bis in die Zeit des Empire und des Jugendstils. Die dem Museum gegenüber liegende, bedeutendste romanische Kirche Lüttichs, Saint Barthélemy (11./12. Jh.), mit dem berühmten Taufbecken des Renier de Huy ist nach jahrzehntelanger Restaurierung nun in allen Teilen wieder zugänglich. Daneben besuchen wir die Basilika Saint Martin mit ihren Renaissancefenstern. Vor der Rückfahrt werfen wir einen Blick auf den grandiosen neuen Hauptbahnhof des berühmten spanischen Architekten Santiago Calatrava.

 

 

25 Mittwoch, 18. August

26 Samstag, 21. August

 

8.30 - ca. 18.30 Uhr

 

Stiftsmuseum Xanten, Wallfahrtskirche Marienbaum und Kloster Kamp

 

Leitung: Margrit Jüsten-Mertens

Kosten: 48 Euro inkl. Eintritt

 

Im Mittelpunkt der Tagesfahrt steht diesmal nicht der Xantener Dom, sondern das innerhalb der Immunität gelegene Stiftsmuseum, das nach langer Planungszeit im Mai 2010 eröffnet wird. Die Sammlungen in Xanten umfassen Kostbarkeiten vom 6. bis 19. Jahrhundert, wobei die meisten Objekte aus dem 1802 säkularisierten St. Viktor-Stift hervorgegangen sind. Sie setzen sich zusammen aus den Bereichen Stiftsarchiv, Stiftsbibliothek und Domschatzkammer. Nach der Mittagspause in Xanten folgt eine Besichtigung der nahe gelegenen Wallfahrtskirche St. Mariae Himmelfahrt in Marienbaum. Anschließend steht das Kloster Kamp auf dem Programm, das erste Zisterzienserkloster im deutschsprachigen Raum, das 1123 von Mönchen aus dem französischen Morimond gegründete wurde. Mit Ausbreitung der Reformation geriet das Kloster unter politischen und wirtschaftlichen Druck, bis es schließlich im Truchsessischen Krieg 1587 vom letzten Abt verlassen und der Vernichtung preis gegeben wurde. So ist die mittelalterliche Anlage nicht erhalten. Besichtigen werden wir den Kirchenneubau von 1683–1700 sowie die wunderbaren, bis 1990 rekonstruierten barocken Terrassengärten.

 

 

 

27 Samstag, 4. September

28 Mittwoch, 8. September

 

9.00 - ca. 18.00 Uhr

 

Düsseldorf und Kaiserswerth

 

Leitung: Dr. Lucie Hagendorf-Nußbaum

Kosten: 42 Euro

 

Die ehemalige Stifts- und heutige Pfarrkirche St. Lambertus in Düsseldorf, seit 1384 zugleich Grabkirche der Herzöge von Berg, besitzt eine reiche spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Ausstattung, u. a. das im letzten Jahrzehnt des 16.Jahrhunderts entstandene prächtige Wandgrab Herzog Wilhelm des Reichen (+1592) im Stil des niederländischen Manierismus. Die Andreaskirche in Düsseldorf gilt als einer der bedeutendsten Bauten des 17.Jahrhunderts am Niederrhein. Die dreischiffige Emporenhalle gehört zu den großen nachgotischen Jesuitenkirchen der rheinischen Ordensprovinz und steht mit ihrer Art des Dekorations- und Gliederungssystems und der aufwendigen Stuckdekoration in der Tradition des römisch-süddeutschen Frühbarocks. Zugleich Hof- und Grabkirche der Neuburger, birgt sie deren Mausoleum und einen reichen Kirchenschatz. Die Anfänge der ehemalige Stiftskirche St. Suitbertus reichen bis ins 7.Jahrhunderte zurück Die überkommene romanische Kirche ist in mehreren Bauphasen vom 11. bis 13.Jahrhundert entstanden. Sie liegt in der Nähe des Rheinufers inmitten der Altstadt von Kaiserswerth. Kostbarstes Stück der Ausstattung ist der Schrein des hl. Suitbert. Aus vergoldetem Silber gearbeitet und kostbar dekoriert, gehört er zu den klassischen rheinisch-maasländischen Schreinen in Hausform, wie der Siegburger Anno-Schrein und der Dreikönigenschrein in Köln. Wenige Minuten südlich des Ortskerns sind die beeindruckenden Reste der mittelalterlichen Pfalz erhalten, die in staufischer Zeit zur gewaltigen Wehranlage ausgebaut wurde.

 

 

29 Mittwoch, 15. September

30 Samstag, 18. September

 

9.00 - ca. 18.30 Uhr

 

Mayen und Schloss Bürresheim

 

Leitung: Dr. Hanna Peter-Raupp

Kosten: 45 Euro inkl. Führung

 

Mayen ist durch sein historisches Stadtbild mit Mauerring und Tortürmen, barockem Rathaus und die „Genovevaburg“ sehenswert. Wir besichtigen die spätgotische Stadtpfarrkirche St. Clemens, eine der frühesten Hallenkirchen am Mittelrhein. In Mayen gibt es die Möglichkeit für eine Mittagspause und Gelegenheit zu einem Stadtrundgang. Schloss Bürresheim (12.-17. Jahrhundert) ist ähnlich malerisch und reich an historischer Ausstattung wie die berühmtere Burg Eltz, aber wehrhafter angelegt. Zu den kunstgeschichtlich bedeutenden Ausstattungsstücken gehören profane Glasbilder nach Entwürfen des „Hausbuchmeisters“ aus dem späten 15. Jahrhundert.

 




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