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Kirchen & U-Bahnbau

Der Vorsitzende

des Fördervereins Romanische Kirchen Köln e.V.

 

Betr. Romanische Kirchen im Trassenverlauf der U-Bahn-Baustelle

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

nach den Unglücksereignissen auf der Severinstraße haben besorge Vereinsmitglieder nach dem Zustand unserer Romanischen Kirchen im Trassenverlauf der U-Bahn-Baustelle gefragt. Dies sind vom Heumarkt aus nach Süden gesehen:

• St. Maria im Kapitol

• St. Georg

• St. Johann Baptist und

• St. Severin.

Seit Beginn der unterirdischen Bauarbeiten war es an den Kirchen, wie an fast allen in der Trasse gelegenen Bauten, zu vorhersehbaren Setzungen gekommen. Diese hatten in der anfälligen, historischen Bausubstanz in unterschiedlichem Maße zu Rissbildungen geführt. Selbstverständlich hat sich die KVB zur Behebung dieser Schäden nach Beendigung sämtlicher Maßnahmen verpflichtet. Das schließt auch die Schäden ein, die bei einer Überprüfung ein Jahr nach Inbetriebnahme der Strecke festgestellt werden. Vor allen Dingen im Bereich der offenen Baugrube am Heumarkt und nunmehr auch im Bereich von St. Georg haben die Kirchengemeinden mit Unterstützung des Generalvikariates darauf bestanden, dass eine ständige messtechnische Überprüfung der Kirchenbauwerke stattfindet. Insoweit ist momentan eine akute Gefährdung der Standsicherheit dieser Kirchen nicht gegeben.

Mit Ihrer Besorgnis und der Unterstützung des Fördervereins Romanische Kirchen Köln e.V. gelingt es mit Nachdruck, den Maßnahmenträgern bei der KVB und sonstigen Bauverantwortlichen, ihre hohe Verantwortung für den unschätzbaren Wert der Bausubstanz unserer Romanischen Kirchen immer wieder neu ins Bewusstsein zu rufen.

 

In besonderer Aufmerksamkeit für die weitere Entwicklung und mit Dank für Ihre diesbezügliche Unterstützung verbleibe ich mit freundlichen Grüßen




Helmut Haumann
Vorsitzender



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