Exkursionen

Exkursionen

März bis September 2020


Bitte melden Sie sich mit dem beiliegenden Anmeldeformular bis zum 16. Januar 2020 schriftlich an. Telefonische Anmeldungen können wir leider nicht entgegennehmen. Sie werden bis zum 28. Februar 2020 schriftlich benachrichtigt, an welchen Exkursionen Sie teilnehmen können.
 


Treffpunkt für alle Exkursionen:
Neu: voraussichtlich Gereonstraße in Höhe der IHK
Der Bus ist an der Windschutzscheibe beschildert. Die Abfahrtszeit des Busses ist unter den jeweiligen Exkursionsdaten angegeben. Wir bitten Sie, pünktlich am Abfahrtsort zu erscheinen.
Ausnahmen:
Exkursionen 1 und 2: Schätze aus sieben Jahrhunderten
Treffpunkt 11.00 Uhr: Foyer des Museums für Angewandte Kunst Köln

Exkursionen 3 und 4: 100 Jahre Gottfried Böhm
Treffpunkt 10.00 Uhr: St. Gertrud, Krefelder Str. 57, 50676 Köln

Exkursionen 9 und 10: Skulptur um 1500: Meister Tilman II
Treffpunkt 10.00 Uhr: Groß St. Martin, An Groß St. Martin, 50667 Köln

Exkursionen 11 und 12: Wandmalereien in den romanischen Kirchen
Treffpunkt 10.00 Uhr: St. Kunibert, Kunibertsklostergasse 2, 50668 Köln

Bei den Exkursionen 3 und 4 fahren Sie mit der KVB. Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, ob Sie einen gültigen KVB-Ausweis (Abonnement) besitzen. Die Exkursionen 9, 10, 11 und 12 werden zu Fuß durchgeführt.

Änderungen der Tagesprogramme aus organisatorischen Gründen sind möglich.
Regelung bei Absage einer Exkursion:
Sollten Sie Ihre angemeldete und von uns bestätigte Teilnahme absagen, werden selbstver-ständlich Ihre bezahlten Exkursionsgebühren abzüglich einer Bearbeitungsgebühr von 5 Euro zurückerstattet. Dies ist jedoch nur möglich, wenn Sie die Fahrt bis spätestens drei Tage vor Reisetermin abgesagt haben.


1      Mittwoch, 11. März     
2      Samstag, 14. März     

Schätze aus sieben Jahrhunderten. Ein Tag im Museum für Angewandte Kunst Köln

11.00 bis ca. 15.30 Uhr Leitung: Dr. Hanna Peter-Raupp
Kosten: 15,00 Euro (inkl. Eintritt)
Treffpunkt: Foyer des Museums für Angewandte Kunst Köln
Nach der Neuordnung und Wiedereröffnung des Museums für Angewandte Kunst Köln lohnt
ein geführter Besuch durch die verschiedenen Abteilungen vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert.
Im Mittelpunkt sollen Werke der christlichen Kunst stehen, insbesondere Goldschmiedekunst,
Skulpturen, Textilien, liturgisches Gerät und andere Objekte alter Kirchenausstattung.
Höhepunkte aus der Sammlung W. Clemens sind eine Madonna von Tilman Riemenschneider,
ein Gemälde von Hans Memling und Bildteppiche. Eine ausgedehnte Mittagspause ist vorgesehen.


3      Freitag, 20. März        
4      Freitag, 03. April

100 Jahre Gottfried Böhm – von den Anfängen bis in die neue Generation

10.00 bis ca.17.00 Uhr Leitung: Ruth Wolfram, M. A.
Kosten: 30,00 Euro
Treffpunkt: St. Gertrud, Krefelder Str. 57, 50676 Köln
Hinweis: mit der KVB
Im Januar 2020 wird Architekt Gottfried Böhm einhundert Jahre alt. Für die Kirchenlandschaft
der Moderne spielte Böhm in Köln eine prägende Rolle. Wie sehr die Ideen Gottfried Böhms
lange Zeit die Landschaft des Sakralbaus in Köln prägten, soll auf dieser Exkursion herausgestellt
werden. Über die Anfänge zusammen mit seinem Vater Dominikus beim Wiederaufbau
der Kirche St. Anna in Ehrenfeld, hin zu seinem Initialbau Madonna in den Trümmern und weiter
zu den Anfängen der Moderne an St. Gertrud zeigt sich die stete Entwicklung Böhms hin zu
einer singulären Formsprache. Mit dem Besuch der Kirche Christi Auferstehung wird der Höhepunkt
des von ihm entwickelten modernen Kirchenbaus offenbar. Das Ende der Exkursion in
Form einer kurzen Betrachtung der neuen Zentralmoschee zeigt, wie die dritte Generation
Böhm das durch die Architektenfamilie entwickelte Formenrepertoire in das neue Jahrtausend überführt


5      Mittwoch, 25. März       
6      Samstag, 28. März

Erkundung der Klosterlandschaft Eifel - Abteien und Stifte seit der Zeit Karls des Großen

08.30 bis ca. 19.00 Uhr Leitung: Dr. Brigitte Wolf-Wintrich
Kosten: 65,00 Euro
Seit dem frühen Mittelalter haben die zahlreichen Klöster der verschiedenen Orden die Eifel
religiös, kulturell und politisch geprägt. Wir werden die Klosteranlagen nicht nur unter kunsthistorischen
Aspekten besichtigen, sondern auch den Ablauf des täglichen Klosteralltags der
Mönche bei Besichtigung der inneren Bereiche eines Klosters erleben. Die Fahrt führt zu den
Klöstern Mariawald (Zisterzienser und Trappisten), Prüm (Benediktiner), Himmerod (Zisterzienser)
und Springiersbach (Karmeliter).


7      Mittwoch, 01. April       
8      Mittwoch, 15. April

Baudenkmäler am unteren Mittelrhein: Schloss Arenfels in Bad Hönningen, Kirchen in

9.00 bis ca. 18.30 Uhr Hammerstein und Leutesdorf
Leitung: Margrit Jüsten-Mertens und Gunnar Mertens
Kosten: 65,00 Euro
In herrlicher Lage mitten in den Weinberghängen erhebt sich Schloss Arenfels über dem
Rheintal bei Bad Hönningen. Die Renaissanceanlage hat der Kölner Dombaumeister Zwirner
1849–55 neugotisch überformt und zu einem prächtigen Familiensitz umgestaltet. Die repräsentativen
Innenräume werden im Rahmen einer Führung besucht.
In Hammerstein erwarten uns unter den Resten der einst mächtigen Burg die romanische Kirche
St. Georg und der ehemalige Zehnthof der Abtei Rommersdorf.
Im Weinort Leutesdorf weist die Kreuzkirche (17. Jh.) eine reiche Barockausstattung auf.
Vor allem aber ist in ihrer Krypta eine sehenswerte Nachbildung des Heiligen Grabes in Form
einer tonnengewölbten Kapelle mit Turmaufsatz zu sehen, ein bemerkenswerter Kapellenbau
in der Kirche.


9       Mittwoch, 22. April       
10     Samstag, 25. April

Skulptur um 1500 in den romanischen Kirchen Kölns: Meister Tilman II

10.00 bis ca. 16.00 Uhr Leitung: Dr. Marion Opitz
Kosten: 30,00 Euro
Treffpunkt: Groß St. Martin, An Groß St. Martin, 50667 Köln
Hinweis: zu Fuß
max. 25 Teilnehmer
Meister Tilman ist einer der wenigen durch Urkunden belegten Schnitzer und Bildhauer des
ausgehenden 15. Jahrhunderts. Er schuf mit seiner Kölner Werkstatt eine Vielzahl an Skulpturen.
Meister Tilman wurde bis in die 1970er Jahre mit dem Steinmetz Tilman van der Burch
gleichgesetzt. Er wird inzwischen jedoch in den neuesten Zuschreibungen meist mit Tilman
Heysacker, genannt Krayndunck, identifiziert. Meister Tilman hatte wahrscheinlich bei dem
Holzschnitzer Meister Arndt in Kalkar (? 1492) gelernt. In Köln war er zwischen 1475–1515
tätig. Diesmal besichtigen wir seine Werke in Groß St. Martin, im Museum Schnütgen, in St. Aposteln und in St. Mauritius.


11      Mittwoch, 13. Mai      
12      Samstag, 16. Mai

Wandmalereien in den romanischen Kirchen Kölns
10.00 bis ca. 16.00 Uhr Leitung: Dr. Marion Opitz

Kosten: 30,00 Euro
Treffpunkt: St. Kunibert, Kunibertsklostergasse 2, 50668 Köln
Hinweis: zu Fuß
max. 25 Teilnehmer
Im Fokus stehen Wandmalereien aus dem 11. bis 14. Jahrhundert.
In St. Kunibert, im sog. Marienchörchen, Szenen aus dem Leben Mariens (um 1220/'30), auf
der Nordseite des Chores mehrzonige Heiligen-Darstellungen (1222– '26) und die ausgemalte
Taufkapelle (um 1270).
In St. Andreas haben sich neben der komplett ausgemalten Petrus-von-Mailand-Kapelle zahlreiche
Wandmalereien vom Anfang des 14. Jahrhunderts erhalten: eine Deesis, eine Kreuzigung
Christi, Christus als Weltenrichter, eine Krönung Mariens, eine Gruppe Heiliger, ein
Jüngstes Gericht sowie weitere Fragmente.Auch in St. Gereon haben umfangreiche Wandmalereien überdauert: die Fragmente aus dem
Dekagon (11. Jh.), die Tympanon-Malerei und die Ausmalung des Chores (um 1230). Aus
derselben Zeit stammt nicht nur die Ausmalung der Taufkapelle, sondern auch die der Krypta:
Wandbilder der hll. Thebäer in drei zusammenhängenden Kreuzgewölben sowie eine Kreuzigung
(um 1300) über dem Eingang zur Confessio


13      Donnerstag, 21. Mai      
14      Samstag, 23. Mai

Bad Homburg v. d. Höhe Residenzstadt, Roulette und Wilhelminische Pracht

8.00 bis 19.00 Uhr Leitung: Eckhard Köttgen
Kosten: 65,00 Euro
Zwei Dinge begünstigten den außergewöhnlichen Aufschwung der Residenzstadt der Landgrafen
von Hessen-Homburg: der Bau und Betrieb einer Spielbank 1841 und der alljährliche
Urlaub Kaiser Wilhelms II. in Bad Homburg. Die beiden Weltkriege konnten den prachtvollen
Bauzeugnissen des Historismus wenig anhaben, sodass wir zu Fuß die Höhepunkte erlaufen
können. Wir beginnen mit der Besichtigung der beeindruckenden neoromanischen Erlöserkirche,
deren Innenraum an die Hagia Sophia erinnert. Die große historische Sauer-Orgel und
die neue Bach-Orgel werden wir bei einer Orgelführung erleben. Nach einer gemeinsamen
Mittagspause gehen wir durch den schönen Kurpark mit seinen exotischen Gehölzen und
schauen uns das Kaiser-Wilhelms-Bad an. Nach einem Bummel durch die Fachwerk-Altstadt Bummel durch die Fachwerk-Altstadt beenden wir unseren Tag mit der Schlossbesichtigung.


15      Mittwoch, 03. Juni     
16      Samstag, 06. Juni

Romanik in Westfalen: Architektur, Wandmalerei und Ausstattung

8.30 bis ca. 18.15 Uhr Leitung: Dr. Anna Skriver
Kosten: 65,00 Euro
max. 35 Teilnehmer
Es gibt aktuelle Bestrebungen, im Märkischen Kreis in Westfalen einen Förderverein für die
romanischen Kirchen zu gründen. Auch dies ist ein Anlass, vier dieser besonderen Bauten
aufzusuchen. Natürlich liegt wieder ein Schwerpunkt auf der romanischen Wandmalerei, von
der in Plettenberg-Ohle besonders die phantasievolle Raumfassung und der bemalte Altarstipes
herausragen. Die Christuskirche in Plettenberg steht mit ihrer Dreikonchenanlage in engem
Bezug zur Kölner Bautradition. Nach einer Mittagspause erwartet uns in Neuenrade-
Affeln neben romanischer Ornamentik auch ein bedeutender flandrischer Schnitzaltar.
Was aus einer kleinen romanischen Kirche werden kann, wenn sie in einen fast 700 Jahre
jüngeren Zentralbau integriert wird, erleben wir schließlich in Balve.


17      Mittwoch, 17. Juni      
18      Samstag, 20. Juni

Dordrecht - Leitung: Jean-Bruno Broicher

7.45 bis ca. 20.00 Uhr Kosten: 75,00 Euro
Dordrecht ist die älteste und südlichste Stadt der Grafschaft Holland und entwickelte sich im
14./15. Jahrhundert zum wichtigsten Rheinhafen Hollands, doch durch den Aufstieg Amsterdams,
Antwerpens und Rotterdams verlor die Stadt an Bedeutung. Im Juli 1572 tagten in
Dordrecht die Provinzstände von Holland und beschlossen, den Kampf gegen Spanien aufzunehmen.
Sie bestimmten Wilhelm von Oranien-Nassau, den König Philipp II. als Statthalter
gerade abgesetzt hatte, zu ihrem Statthalter. So begann in Dordrecht der Kampf um die Unabhängigkeit Hollands und der Niederlande.Während eines Stadtrundgangs sehen wir u. a. die Große Liebfrauenkirche, den (Fürsten)Hof
im ehemaligen Augustinerkloster und das Groodhoofstor, das mittelalterliche Stadttor, das malerisch
auf einer Landzunge umgeben von den drei Flüssen Rhein (Noord), Alte Maas und
Merwede liegt.


19      Mittwoch, 01. Juli     
20      Samstag, 04. Juli

Baudenkmäler und Gärten in der ehemaligen Residenzstadt Kleve

9.00 bis ca. 18.30 Uhr Leitung: Margrit Jüsten-Mertens und Gunnar Mertens
Kosten: 65,00 Euro
Kleve am Niederrhein war Residenz der Herzöge von Kleve und seit dem 17. Jahrhundert der
Markgrafen von Brandenburg. Wir besuchen die mächtige Schwanenburg (nur Außenbesichtigung),
die aus dem 17.–19. Jahrhundert stammenden weitläufigen Gartenanlagen, die mit Alleen
und Sichtachsen die Stadt umgeben, sowie die bemerkenswerte Grabanlage, die der
Gründer dieser Gärten, der brandenburgische Statthalter Graf Johann Moritz von Nassau-
Siegen, mitten in der Natur für sich errichten ließ. Im Stadtzentrum stehen die gotische ehemalige
Stiftskirche St. Mariä Himmelfahrt mit qualitätvoller Ausstattung und die Grablege der Grafen/
Herzöge von Kleve-Berg sowie die ehemalige Minoritenkirche auf dem Programm.


21      Mittwoch, 08. Juli       
22      Samstag, 11. Juli

Breda - Leitung: Jean-Bruno Broicher

7.45 bis ca. 20.00 Uhr Kosten: 75,00 Euro
Die Geschichte der Stadt ist eng verbunden mit den Adelsgeschlechtern der Polanen und derer
von Oranien-Nassau. Johann I. van Polanen hatte 1350 Stadt und Herrlichkeit von Breda
dem Herzog von Brabant abgekauft. 1403 heiratete die Erbtochter Johanna van Polanen
Graf Engelbert I. von Nassau-Dillenburg, der sich dann u. a. Baron von Breda nannte. In der
Liebfrauenkirche befinden sich die Grabmäler der ersten vier Generationen der Grafen von
Nassau, die ihr Glück in den Niederlanden suchten. Während des Stadtrundgangs sehen wir
u. a. die Große Liebfrauenkirche, die Fischhalle, das Rathaus, die Fleischhalle, viele Patrizierhäuser
und den Beginenhof.


23      Mittwoch, 16. September     
24      Samstag, 26. September

Frankfurt a. Main: Dom St. Bartholomäus, St. Leonhard und die rekonstruierte Altstadt

8.00 bis ca. 19.00 Uhr Leitung: Dr. Lucie Hagendorf-Nußbaum
Kosten: 70,00 Euro
Im Zentrum der Frankfurter Altstadt liegt der Kaiserdom St. Bartholomäus, lange Zeit Wahl und
Krönungsort der deutschen Könige und Kaiser. Zwischen 1250–1514 entstand die eindrucksvolle
gotische Hallenkirche mit Querhaus, Chor und Westturm. Die ungewöhnliche
Steilkuppel des Turms erinnert an die Form der Reichskrone. Reiche Altäre und Grabmäler der
Spätgotik und das Chorgestühl zeugen von der besonderen Rolle der Kirche. Nahe am Mainufer
liegt die nach dem Stadtheiligen benannte Leonhardskirche. Nach dem Dom die wichtigste
Stiftskirche der Stadt, bot sie dem Frankfurter Patriziat vielfach Anlässe zu repräsentativen
Stiftungen. Sie ist nach 1219 als spätromanische Basilika entstanden und wurde 1425–1523
zu einer fünfschiffigen gotischen Emporenhalle umgestaltet. Das reich skulptierte Hauptportal
und zwei Nebenportale sind erhalten. Langhaus und Chor zeigen vielgestaltige gotische Gewölbeformen.
Der Bau besitzt zudem viele spätmittelalterliche Glasfenster und Reste spätmittelalterlicher
Wandmalerei. Im Anschluss ist ein Abstecher in die seit kurzem rekonstruierte Frankfurter Altstadt geplant.

Romanische Kirchen mobil

Seit Oktober 2016 sind Apps zu zehn der zwölf romanischen Kirchen Kölns abrufbar, und zwar für

St. Andreas,

St. Aposteln,

St. Gereon,

St. Kunibert,

St. Maria im Kapitol,

St. Pantaleon und

St. Ursula

Groß St. Marin

St. Georg

St. Severin

 

Näheres unter romanischekirchen.pausanio.de

oder scannen Sie diesen QR-Code:

 

 

Aktueller Hilfeaufruf!

Für unsere romanischen Kirchen St. Pantaleon und St. Gereon werden dringend Ehrenamtler gesucht, die bereit sind, an einem festen Tag oder von Zeit zu Zeit die Kirchenaufsicht zu übernehmen und damit den Besuchern den Zugang zu dieser Kirche zu ermöglichen.
 
Interessenten melden sich bitte für St. Pantaleon unter 0221-31 66 55 oder sankt.pantaleon(at)outlook.de und für St. Gereon unter 0176-45621125 oder Thomas.Zalfen(at)erzbistum-koeln.de.