Exkursionen

Exkursionen

März bis Oktober 2019

 

Bitte melden Sie sich mit dem beiliegenden Anmeldeformular bis zum 18. Januar 2019 schriftlich an. Telefonische Anmeldungen können wir leider nicht entgegennehmen. Sie werden bis zum 28. Februar 2019 schriftlich benachrichtigt, an welchen Exkursionen Sie teilnehmen können.

 

Treffpunkt für alle Exkursionen:

Komödienstraße (Straßenseite von St. Andreas)

Der Bus ist an der Windschutzscheibe beschildert. Die Abfahrtszeit des Busses ist unter den jeweiligen Exkursionsdaten angegeben. Wir bitten Sie, pünktlich am Abfahrtsort zu erscheinen.

 

Ausnahmen:

Exkursionen 1 und 2: Das Wahren der Tradition in neuer Form – die Rezeption der Romanik im Kirchenbau der Moderne

Treffpunkt: vor dem Portal von St. Kunibert

Exkursionen 11 und 12: Skulptur um 1500 in den romanischen Kirchen Kölns: Meister Tilman

Treffpunkt: vor dem Portal von St. Ursula

Exkursionen 25 und 26:

Von „Missgunnern“, Afterkleffern“ und anderen Zeitgenossen: mit Hermann Weinsberg durch Köln

Treffpunkt: Blaubach/Ecke Waidmarkt vor der Stern-Apotheke

 

Bei den Exkursionen 1, 2, 11 und 12 fahren Sie mit der KVB.

Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, ob Sie einen gültigen KVB-Ausweis (Abonnement) besitzen.

Änderungen der Tagesprogramme aus organisatorischen Gründen sind möglich.

 

Regelung bei Absage einer Exkursion:

Sollten Sie Ihre angemeldete und von uns bestätigte Teilnahme absagen, werden selbstverständlich Ihre bezahlten Exkursionsgebühren abzüglich einer Bearbeitungsgebühr von 5 Euro zurückerstattet. Dies ist jedoch nur möglich, wenn Sie die Fahrt bis spätestens drei Tage vor Reisetermin abgesagt haben.

 

Das Wahren der Tradition in neuer Form – die Rezeption der Romanik im Kirchenbau der Moderne

1 Samstag, 23. März

2 Samstag, 11. Mai

 

Leitung: Ruth Wolfram, M. A.

9.30 bis ca. 17.00 Uhr

Kosten: 30 Euro

 

Mit der 1932 geweihten Kirche St. Engelbert in Köln-Riehl (Architekt Dominikus Böhm) wurde sowohl in der Bauform als auch bautechnisch ein Novum der damaligen Zeit gestaltet, mit dem weit vor dem 2. Vatikanischen Konzil und dem Kirchenbau der Nachkriegszeit die Moderne eingeleitet wurde. Trotz seines für die damalige Zeit revolutionären Ansatzes der Raumgestaltung als Einraum finden sich in Böhms Kirchenentwürfen immer wieder Hinweise auf eine Auseinandersetzung mit den romanischen Bauformen. Am Beispiel von St. Kunibert (Portal- und Innenraumgestaltung) können die Grundlagen der Rezeption bei Dominikus Böhm verdeutlicht werden. Über die Kirche St. Engelbert in Riehl geht es dann nach Christi Auferstehung in Lindenthal von Gottfried Böhm, eine Weiterentwicklung des vom Vater des Architekten begonnenen Raumkonzeptes. Den Abschluss der Exkursion bildet die Kirche Katharina von Siena des Architekten Heinz Bienefeld. Er schuf in Auseinandersetzung mit dem Typus der römischen Basilika und des römischen Wohnhauses ein einzigartiges Gebäudeensemble ganz im Sinne des paradoxen Gestaltungsansatzes der Postmoderne.

 

Pilgern auf Rheinisch – Pilger- und Wallfahrtsorte im Rheinland

3 Mittwoch, 27. März

4 Samstag, 30. März

 

Leitung: Dr. Brigitte Wolff-Wintrich

8.30 bis ca. 18.30 Uhr

Kosten: 60 Euro

 

Nicht nur Rom, Jerusalem, Köln und Santiago de Compostela waren Sehnsuchtsziele der mittelalterlichen Pilger. Im Rheinland pflegt man diese lange Tradition auch heute noch, wie man an den Wallfahrten zum Hl. Mathias in Trier, nach Kevelaer und der Echternacher Springprozession sieht. Wir werden auf den Spuren der Pilger fünf Orte besuchen: St. Peter in Bonn-Vilich (Grabeskirche der Hl. Adelheid); in Bonn das barocke Gesamtkunstwerk der Kreuzbergkirche mit der Hl. Stiege, einer Nachbildung der „Scala Sancta“ in Rom; St. Petrus in Lüftelberg (Ort der Verehrung der Hl. Lüfthildis); die nach der Zerstörung von Rudolf Schwarz erbaute Kirche St. Anna in Düren, wo das Haupt der Hl. Anna verehrt wird, und die Arnolduskapelle in Arnoldsweiler mit den berühmten Fresken von Peter Hecker, die das Leben des Ortsheiligen Arnold erzählen. An den einzelnen Orten werden wir die vielfältigen Beweggründe, die Pilger in Bewegung setzten, erleben.

 

Kirche und Schatzkunst: St. Lambertus in Düsseldorf und die Stiftskirche SS. Cosmas und Damian in Essen

5 Mittwoch, 03. April

6 Samstag, 06. April

 

Leitung: Dr. Marion Opitz

9.00 bis ca. 18.00 Uhr

Kosten: 68 Euro

 

St. Lambertus am Düsseldorfer Rheinufer ist eine Hallenkirche vom E. d. 13. Jhs., die im späten 14. Jh. erweitert wurde. Zu ihrer Ausstattung zählen u. a. das bedeutendste Sakramentshaus der Spätgotik am Niederrhein, eine kölnische Pietà (um 1400) oder ein Kruzifix von Gabriel Grupello, um 1719 im Auftrag des Kurfürsten Jan Wellem geschaffen. In der Schatzkammer (ehem. Kapitelsaal) werden neben wertvollen liturgischen Geräten auch das Kopfreliquiar des hl. Candidus (um 1170) und bedeutende Paramente verwahrt.

SS. Cosmas und Damian, ehem. Stiftskirche und heutige Kathedralkirche des Bistums Essen, wurde nach 1275 als dreischiffige gotische Halle errichtet. Vom ottonischen Vorgängerbau haben sich das oktogonale Westwerk und die Krypta erhalten. In der Schatzkammer sind hochkarätige Werke ausgestellt wie die Goldene Madonna (E. d. 10. Jhs.). Die Skulptur ist das älteste erhaltene vollplastische Bildwerk einer Madonna nördlich der Alpen. Das sog. Otto-Mathildenkreuz entstand zw. 973/982 in Köln. Diesen fast endlosen Reigen setzen wunderschöne Elfenbeinarbeiten aus der 1. H. d. 12. Jhs. fort bis hin zu den Gemälden des Kölners Barthel Bruyn vom A. d. 16. Jhs.

 

Baudenkmäler in Andernach

7 Mittwoch, 10. April

8 Samstag, 13. April

 

Leitung: Gunnar Mertens und Margrit Jüsten-Mertens

9.00 bis ca. 18.30 Uhr

Kosten: 68 Euro

 

Die am Mittelrhein gelegene Stadt Andernach war Jahrhunderte lang ein südlicher Außenposten des Erzstiftes Köln. Sie weist neben der berühmten romanischen Liebfrauenkirche mit Skulpturen des Samsonmeisters zahlreiche weniger bekannte Baudenkmäler auf. Einige von ihnen werden auf einem Stadtrundgang (zu Fuß) vorgestellt: das Historische Rathaus aus dem 16. Jahrhundert, große Teile der Stadtmauer mit Türmen, zahlreiche Adelspalais, die gotische ehemalige Franziskanerkirche, die barocke Hospitalkirche mit Wandmalereien, die Burganlage der Kölner Erzbischöfe und die romanische ehemalige Doppelkapelle St. Thomas.

 

Von der Romanik bis zum Jugendstil: Velbert-Langenberg und Essen-Werden

9 Samstag, 04. Mai

10 Mittwoch, 08. Mai

 

Leitung: Eckhard Köttgen

9.00 bis ca. 18.30 Uhr

Kosten: 70 Euro inkl. Eintritte und Führungen

 

In der damals noch selbstständigen Stadt Langenberg wurden 1875 die Reformierten und Lutheraner zur Evangelischen Kirchengemeinde Langenberg vereint. Der Auftrag, dafür eine „Neue Kirche“ zu erbauen, ging an den prominenten Architekten Julius Carl Raschdorff (1823–1914/Berliner Dom). Raschdorff gelang eine vollendete Stilmischung aus Neo-Romanik und Neo-Gotik. Nach einer umfassenden Renovierung wird dieses attraktive Bauwerk nun als „Eventkirche“ genutzt. Die Textilfabrikanten Colsman boten 1913 der Stadt Langenberg an, ein prachtvolles Versammlungshaus für Bildung, Kultur und Sport zu errichten. Der erfahrene Architekt Arno Eugen Fritsche (1858–1939) erhielt den Auftrag zur Planung im Jugendstil. Bei der Wiedereröffnung 2016 wurde die restaurierte Konzertorgel mit 50 Registern in Betrieb genommen, auf der wir ein kleines Orgelkonzert hören werden. Der große Missionar Ludgerus gründete 799 in Werden ein Benediktinerkloster. Die ersten beiden Klosterkirchen wurden durch Feuer zerstört. 1256 erfolgte die Einweihung durch Albertus Magnus. Bis heute erhebt sich der achteckige Vierungsturm mit dem schönsten Kuppelgewölbe des 13. Jahrhunderts über das Ruhrtal. Wir besichtigen neben der Kirche die Ringkrypta von 830, das karolingische Westwerk und die bedeutende Schatzkammer.

 

Skulptur um 1500 in den romanischen Kirchen Kölns: Meister Tilman

11 Mittwoch, 15. Mai

12 Samstag, 18. Mai

 

Leitung: Dr. Marion Opitz

10.00 bis ca. 16.00 Uhr

Kosten: 30 Euro, max. 25 Teilnehmer

 

Meister Tilman ist einer der wenigen durch Urkunden belegten Schnitzer und Bildhauer des ausgehenden 15. Jahrhunderts. Er schuf mit seiner Kölner Werkstatt eine Vielzahl an Skulpturen. Meister Tilman wurde bis in die 1970er Jahre mit dem Steinmetz Tilman van der Burch gleichgesetzt. Er wird inzwischen jedoch in den neuesten Zuschreibungen mit Tilman Heysacker, genannt Krayndunck, identifiziert. Meister Tilman hatte wahrscheinlich bei dem Holzschnitzer Meister Arndt in Kalkar (? 1492) gelernt. In Köln war er zwischen 1475–1515 tätig. Seine Werke in St. Ursula und St. Andreas besichtigen wir am Vormittag. Nach einer gemeinsamen Mittagspause gehen wir weiter zu Meister Tilmans Werken in Groß St. Martin und St. Aposteln.

 

Mechelen: Stadt der starken Frauen

13 Mittwoch 12. Juni

14 Samstag 15. Juni

 

Leitung: Jean-Bruno Broicher

8.00 bis 19.00 Uhr

Kosten: 70 Euro

 

Mit altem Stadtbild malerisch an der Dyle gelegen, war die Stadt während der Regentschaft der Margarete von Österreich (1507–1530) der geistige und politische Mittelpunkt der Niederlande. Seit 1560 Sitz des Erzbischofs von Meucheln (und Brüssel) ist die Stadt bis heute Residenz des Primas von Belgien. Der Turm der Kathedrale St. Romuald sollte mit 167 m der höchste der Christenheit werden, doch ausgeführt wurden „nur“ 97 m. Glanzlicht der reichen Innenausstattung ist van Dycks Kreuzigung Christi. Die Liebfrauenkirche besitzt das Rubens-Triptychon „Der wunderbare Fischzug“ und St. Jans seinen Johannes-Altar. Vom Reichtum der Stadt künden zudem der große Markt mit Rathaus und Tuchhalle, Beginenhöfe und weitere Kirchen im Stil der Gotik und des Barocks.

 

Romanik im Ruhrgebiet: Bochum-Stiepel, Dortmund- Brechten, Kamen-Methler

15 Mittwoch 26. Juni

16 Samstag 29. Juni

 

Leitung: Dr. Anna Skriver

8.30 bis ca. 18.15 Uhr

Kosten: 68 Euro

max. 35 Teilnehmer          

 

Die Stiepeler Dorfkirche wird mit ihrer idyllischen Lage an der Ruhr und der nahezu vollständigen, freiliegenden Ausmalung aus romanischer und gotischer Zeit als die schönste Kirche Westfalens bezeichnet. Sie steht am Beginn unserer Tour, die uns nach einem Mittagessen zu zwei weiteren romanischen Pfarrkirchen führt: Die Kirche St. Johann Baptist in Dortmund-Brechten zeigt in der ausgefeilten architektonischen Durchgestaltung des Innenraums mit dem Wechselspiel von steinernen Baugliedern und verputzten Wand- und Gewölbeflächen Einflüsse prominenter Großbauten wie dem Münsteraner Dom. Der Kirchenraum mit fingierter Architektur und Ornamentik in Sgraffito-Technik und die das ganze Chorgewölbe überziehende Weltgerichtsdarstellung aus der Bauzeit sind einzigartig.

Die Wandmalereien in Brechten zeigen wie die in der Margarethenkirche in Methler die Handschrift einer in Dortmund anzusiedelnden Malerwerkstatt. In Methler treffen wir zwar auf eine vollständige Übermalung der ursprünglichen Raumgestaltung im Sinne des 19. Jahrhunderts, können jedoch über 1:1-Pausen aus der Zeit der Aufdeckung der Wandmalereien um 1850 einzelne Figuren und Bildmotive mit denjenigen aus Brechten vergleichen.

 

Von der Römerzeit bis zur Spätgotik

17 Mittwoch, 10. Juli

18 Samstag, 13. Juli

 

Leitung: Dr. Hanna Peter-Raupp und Prof. Dr. Hans-Joachim Raupp

9.00 bis ca. 18.00 Uhr

Kosten: 60 Euro

 

Unsere Fahrt führt uns nach Blankenheim, wo in jüngster Zeit die große Anlage eines römischen Gutshofes (Villa Rustica) für Besichtigungen erschlossen und teilweise rekonstruiert worden sind. Anschließend besuchen wir die unter der Burg gelegene Blankenheimer Pfarrkirche St. Mariae Himmelfahrt, ein Kleinod der spätgotischen Architektur mit prächtigem Sterngewölbe sowie reicher Ausstattung an Skulpturen und Altären. Ein Rundgang durch den historischen Ortskern leitet die Mittagspause ein. Am Nachmittag erwartet uns die Pfarrkirche Kreuzauffindung in Elsig, deren Wand- und Gewölbemalereien aus dem 14. bis 16. Jahrhundert nach der Restaurierung von 2017 wieder zu besichtigen sind. Bedeutend ist ferner ein Flügelaltar aus dem 15. Jahrhundert. Auf Wunsch ist außerdem ein Besuch im tropischen Schmetterlingsgarten „Eifalia“ in Blankenheim-Ahrhütte möglich.

 

Alt und neu Kirchen im linksrheinischen Düsseldorf und in Düsseldorf-Gerresheim

19 Mittwoch, 7. August

20 Mittwoch, 14. August

 

Leitung: Margrit Jüsten-Mertens und Gunnar Mertens           

9.00 bis ca. 18.30 Uhr

Kosten: 68 Euro

 

Erster Besichtigungspunkt ist die ehemalige Stiftskirche St. Margareta in Gerresheim, ein bedeutender spätromanischer Sakralbau mit vorzüglicher Ausstattung und sehenswerter Schatzkammer. Es folgt der Besuch der drei bemerkenswerten Kirchen in den linksrheinischen Stadtteilen Oberkassel und Heerdt: Die eindrucksvolle sogenannte Bunkerkirche St. Sakrament, die 1947–1949 aus einem Luftschutzhochbunker vom Kölner Dombaumeister Willy Weyres gestaltet wurde, außerdem die nahe gelegenen klassizistisch-neugotische Kirche St. Benediktus und zum Schluss an der Luegallee die monumentale neuromanische Pfarrkirche St. Antonius.

 

Zwei belgische Kleinode: Tienen und Zoutleeuw

21 Samstag, 24. August

22 Mittwoch, 28. August

 

Leitung: Jean-Bruno Broicher

8.15 bis ca. 18.30 Uhr

Kosten: 70 Euro

 

Tienen, auf halbem Weg zwischen Lüttich und Brüssel, besitzt mit der St. Germanuskirche einen imponierenden romanischen Westbau aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts, der zudem der jüngste romanische Bau Belgiens ist. Die Liebfrauenkirche wurde nie vollendet, doch besitzt sie einen gotischen Chor und eindrucksvolle Westportale mit reichem Figurenschmuck. Der weitläufige Markt wird dominiert vom Renaissance-Rathaus. Das kleine Städtchen Zoutleeuw entstand im elften Jahrhundert an dem Flüsschen Kleine Nete. Die Leonarduskirche ist eine der ganz wenigen Kirchen Belgiens, die während der Religionskriege vom Bildersturm verschont blieb. Sie gilt damit als Unesco-Weltkulturerbe.

Frankfurt a. Main: Dom St. Bartholomäus, St. Leonhard und die rekonstruierte Altstadt

 

23 Samstag, 14. September

24 Samstag, 21. September

 

Leitung: Dr. Lucie Hagendorf-Nußbaum

8.00 bis ca. 19.00 Uhr

Kosten: 70 Euro

 

Im Zentrum der Frankfurter Altstadt liegt der Kaiserdom St. Bartholomäus, lange Zeit Wahl- und Krönungsort der deutschen Könige und Kaiser. Zwischen 1250–1514 entstand die eindrucksvolle gotische Hallenkirche mit ausladendem Querhaus, Chor und Westturm. Die ungewöhnliche Steilkuppel des Turms erinnert an die Form der Reichskrone. Reiche Altäre und Grabmäler der Spätgotik sowie das Chorgestühl zeugen von der besonderen Rolle der Kirche. Nahe am Mainufer liegt die nach dem Stadtheiligen benannte Leonhardskirche. Nach dem Dom die wichtigste Stiftskirche der Stadt, bot sie dem Frankfurter Patriziat vielfach Anlässe zu repräsentativen Stiftungen. Sie ist nach 1219 als spätromanische Basilika entstanden und wurde 1425–1523 zu einer fünfschiffigen gotischen Emporenhalle umgestaltet. Das reich skulptierte romanische Hauptportal und zwei Nebenportale sind erhalten. Langhaus und Chor zeigen vielgestaltige gotische Gewölbeformen. Der Bau besitzt zudem umfangreiche, spätmittelalterliche Glasfenster und Reste spätmittelalterlicher Wandmalerei. Im Anschluss ist ein Abstecher in die seit kurzem rekonstruierte Frankfurter Altstadt geplant.

 

Von „Missgunnern“, „Afterkleffern“ und anderen Zeitgenossen: mit Hermann Weinsberg durch Köln

25 Mittwoch, 09. Oktober

26 Freitag, 11. Oktober

 

Leitung: Dr. Gabriele Oepen-Domschky

10.00 bis ca. 16.00 Uhr

Kosten: 30 Euro

max. 25 Teilnehmer

 

Hermann Weinsberg (1518–1597) wurde am 3. Januar 1518 geboren. Als Autobiograf und Chronist des 16. Jahrhunderts ist er vielen Kölnern bekannt. Ein Stadtspaziergang, der von seinem Geburtshaus am Waidmarkt und St. Georg über das Rathausviertel zum Dom führt, wird viele Themen aufgreifen: Alltag im Hause Weinsberg, Leben in der Pfarrei St. Jakob, Weinsbergs Tätigkeit als Kölner Ratsherr und die hohe Politik im Zeitalter der Reformation.

Mit Lesungen aus seinen Texten kommt Weinsberg auch selbst zu Wort.

Romanische Kirchen mobil

Seit Oktober 2016 sind Apps zu zehn der zwölf romanischen Kirchen Kölns abrufbar, und zwar für

St. Andreas,

St. Aposteln,

St. Gereon,

St. Kunibert,

St. Maria im Kapitol,

St. Pantaleon und

St. Ursula

Groß St. Marin

St. Georg

St. Severin

 

Näheres unter romanischekirchen.pausanio.de

oder scannen Sie diesen QR-Code:

 

 

Aktueller Hilfeaufruf!

Für unsere romanischen Kirchen St. Pantaleon und St. Gereon werden dringend Ehrenamtler gesucht, die bereit sind, an einem festen Tag oder von Zeit zu Zeit die Kirchenaufsicht zu übernehmen und damit den Besuchern den Zugang zu dieser Kirche zu ermöglichen.
 
Interessenten melden sich bitte für St. Pantaleon unter 0221-31 66 55 oder sankt.pantaleon(at)outlook.de und für St. Gereon unter 0176-45621125 oder Thomas.Zalfen(at)erzbistum-koeln.de.


shemaleup.net