St. Kunibert

St. Kunibert  -  Ausstattung

Ewaldischrein und Kunibertschrein

 

Die beiden Reliquienschreine flankieren den Hauptaltar im Chorbereich. Es handelt sich um Neufassungen; von den Originalen sind nur wenige Bruchstücke erhalten.

 

Ewaldischrein

Mengelberg und Hermeling, 1879

Metall (?)

Zwei Mönche folgten Ende des 7. Jahrhunderts dem heiligen Willibrord von Irland aus aufs Festland, um vor allem in Sachsen zu missionieren. Beide hießen sie Ewald. So nannte man sie entsprechend ihrer Haarfarbe den weißen und schwarzen Ewald. Im damals noch gänzlich heidnischen Sachsen war ihre Mission wenig erfolgreich. Im Jahre 693 wurden beide umgebracht. Ihre Gebeine kamen über Kaiserswerth nach Köln und wurden in der von Bischof Kunibert erbauten Clemenskirche beigesetzt, die später dann den Namen St. Kunibert erhielt.

Der ursprüngliche Schrein wurde während der Säkularisation zerstört. Nur der hölzerne Kern mit den Gebeinen der Heiligen blieb erhalten. Um diesen fertigten im Jahre 1879 O. Mengelberg und C. Hermeling einen neuen Schrein aus Metall. In die Bögen der gotischen Architektur stellten die Goldschmiede Statuen einiger Weggefährten der Heiligen. Die vordere Giebelseite zeigt die beiden heiligen Ewalde, die rückseitige Papst Clemens und die heilige Ursula. In der Dachzone ist die Lebensgeschichte der beiden Heiligen dargestellt.

 

Kunibertschrein

Der ursprüngliche Schrein des heiligen Kunibert, ehedem sicherlich einer der wichtigsten Schätze des Stifts, ging bis auf wenige Bruchstücke verloren.

Im Jahre 1869 gestaltete der Bildhauer Meinen nach Entwürfen des Malers Kleinerts und des Baumeisters Nagelschmidt einen neuen Schrein, der den alten Holzkern umschließt.

St. Kunibert

Öffnungszeiten

 

täglich von 10 bis 18 Uhr.

 

Führungen nur nach Absprache mit dem Pfarramt

 

Kunibertsklostergasse 2,

50668 Köln

Kontakt über das

Pfarrbüro St. Agnes

Tel.: 78 80 75-0

Fax: 78 80 75-99

mail: pfarrbuero(at)st-agnes.de

www.st-kunibert-koeln.de

 


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