St. Kunibert

St. Kunibert  -  Ausstattung

Krypta, Kunibertspütz

 

Im Chorraum ist eine 1955 von Elmar Hillebrand gestaltete Bodenplatte eingelassen, die auf die Krypta und den "Kunibertspütz" verweist.

 

Mit diesem Pütz (Brunnenschacht) verbindet sich eine Legende, die in vielen Variationen in ganz Deutschland verbreitet war: Nicht der Klapperstorch brachte die Kinder, sondern diese spielten auf dem Brunnengrund mit Maria und wurden von ihr mit Brei gefüttert. Es war nicht ein dunkler, unheimlicher Brunnenschacht, sondern ein heller und klarer Ort. Die Kinder wurden um diese Zeit häufig gefragt, ob sie sich an diesen Ort erinnern könnten.

Eine weitere Legende verbindet sich mit diesem Brunnen: Er soll die Stelle bezeichnen, an der die beiden Ewalde nach ihrem Tod vom Rhein aus an Land gespült wurden.

 

Bis ins 19 Jahrhundert hielt sich der Brauch, dass Frauen mit nicht erfülltem Kinderwunsch Wasser aus diesem Brunnen tranken.

 

Die Bodenplatte Elmar Hillebrands zeigt das Motiv spielender engelähnlicher Kinder um das in Windeln gehüllte Jesuskind.

Heute ist der Brunnen, der vermutlich älter ist als der erste Kirchenbau an dieser Stelle, in den Chorbereich integriert. So erhält er eine theologische Umdeutung auf die Taufe hin und verweist gleichzeitig auf das Patrozinium des heiligen Clemens, von dem ja ebenfalls ein Brunnenwunder überliefert ist. (Siehe Clemensfenster )

 

St. Kunibert

Öffnungszeiten

 

täglich von 10 bis 18 Uhr.

 

Führungen nur nach Absprache mit dem Pfarramt

 

Kunibertsklostergasse 2,

50668 Köln

Kontakt über das

Pfarrbüro St. Agnes

Tel.: 78 80 75-0

Fax: 78 80 75-99

mail: pfarrbuero(at)st-agnes.de

www.st-kunibert-koeln.de