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St. Gereon





Taufkapelle, hl. Konstantin

Köln, um 1240

Wandmalerei

St. Gereon, Taufkapelle, südöstliches Wandfeld

 

Die Taufkapelle von St. Gereon wurde bald nach der Fertigstellung des Baues ausgemalt. Sämtliche Wände und das Gewölbe sind in das ornamentale System einbezogen. In den hohen Wandnischen sind unter gemalten Arkaden verschiedene Heilige als stehende Gestalten dargestellt. Abgebildet ist hier der hl. Kaiser Konstantin, der Sohn der Kaiserin Helena, die der Legende nach das Kreuz Christi wiederfand und auch an der Märtyrergräbern bei der späteren Kirche St. Gereon gewesen sein soll.

Die um 1240 angefertigten Malereien sind ein prominentes Beispiel für die rheinische Variante des sogenannten Zackenstils, einer Spielart der figürlichen Kunst im Übergang zwischen später Romanik und der Gotik. Andere Kölner Beispiele sind die Deckenmalereien in St. Maria Lyskirchen und einige Wandmalereien in St. Kunibert.

Die Bilder der Taufkapelle wurden mehrfach im 19. Jahrhundert übermalt und im 20. Jahrhundert wieder 'entrestauriert'.



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