In den ersten Nachkriegsjahren feierte die Apostelngemeinde Gottesdienst in einer vor das südliche Seitenschiff gesetzten backsteinernen Notkirche.
Mit Abschluss der ersten Wiederaufbauphase und Neubelebung des Hauptraums erhielt sie an selber Stelle einen lichtdurchfluteten Raum einer Werktagskirche, die nach dem ersten Nachkriegspfarrer benannte Pastor-Könn-Aula. Die für ihre Bauzeit 1956/57 typische, mit einer durchgehenden Fensterfront versehene Betonständerarchitektur schließt im Norden an die steinsichtig belassenen Teile der südlichen Seitenschiff- und Konchenwand der mittelalterlichen Kirche an.
Nach Renovierung 2023/24 und behutsamer Neueinrichtung wurde der für kulturelle Veranstaltungen und pastorale Begegnungen nutzbare Saal in „Aposteln-Aula“ umbenannt. Besonders hervorzuheben ist die herausragend sensible Akustik des Raumes, die ihn für kammerkonzertante Aufführungen besonders geeignet sein lässt.


