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St. Georg
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Vorhalle
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Vorhalle

Vorhalle | Ein Gang zwischen St. Georg und St. Jakob

Heutzutage betritt der Besucher St. Georg durch eine lange Vorhalle. Sie gehört ursprünglich zu einem Verbindungsgang zwischen St. Georg und der nördlich direkt daneben liegenden Pfarrkirche St. Jakob. St. Jakob wurde etwa zeitgleich mit St. Georg errichtet und von Anno II. mit Reliquien des hl. Caesarius ausgestattet.

Ursprünglich als romanische Basilika mit Westturm entstanden, wurde St. Jakob im 16. Jh. umgebaut und ein repräsentativer Westturm errichtet. Zur Verbindung der beiden Kirchen stiftete Dekan Wilhelm Wichius von Rees (vgl. Epitaph und Sakramentshaus) eine Vorhalle. Ein Schlussstein eines Gewölbefeldes in der Vorhalle trägt das Wappen des Probstes der Erbauungszeit Johann Gebhard von Mansfeld, späterer Erzbischof von Köln (1558–1562). 

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Vorhalle verkürzt, aber immer noch zieren die die Gewölbebögen die Ornamente der Renaissance. Zusätzlich finden sich auf den verwitterten Kapitellen alttestamentarische Szenen, so u. a. Samsons Kampf mit dem Löwen, der Sündenfall, David mit der Harfe und ein ungedeutetes Figurenpaar.

Den Kirchenbesuchern wird ebenfalls die Figur des hl. Judas Thaddäus (19. Jh.) auffallen, der v. a. in schweren Notlagen angerufen wird. Sie wird von zahlreichen Votivtäfelchen mit Bitten um Hilfe oder Dank an den Vorhallenwänden umgeben.