Der ursprüngliche Kirchenbau, der 1067 geweiht wurde, war eine flachgedeckte, dreischiffige Anlage mit einem Ost- und einem Westchor.
Heute sind die je acht Säulenreihen im Langhaus noch zu sehen, welche die beiden Seitenschiffe vom Mittelschiff trennen. Vermutlich aus römischen Bauten stammend, sind die Säulen von mächtigen Würfelkapitellen bekrönt. Das Querhaus hatte tonnengewölbte Arme und war außen dreiseitig geschlossen. Die Apsis des Ostchors besaß einen zweizonigen Wandaufbau mit je fünf Rundbögen, davon ist der mittlere im unteren Wandbereich noch erhalten.
Der Westchor war außen halbrund, innen jedoch als Rechteckraum mit großen Rundnischen gestaltet. Er besaß zwei Flankentürme. Mitte des 12. Jh. veränderte man das Langhaus. Dazu mussten je zwei massive Pfeiler gesetzt werden, um die nun entstehenden quadratischen Kreuzgratgewölbe aufzunehmen. Dabei wurde auch die ursprüngliche Fensterstellung im Mittelschiff verändert. In den Seitenschiffen wurde die Joch- und Fensterstellung belassen.








