Neben den zwölf großen romanischen Kirchen der Innenstadt gibt es etwas mehr als ein Dutzend kleine romanische Kirchen in Köln. Sie sind auf das ganze Stadtgebiet verteilt und befinden sich beispielsweise wie St. Nikolaus in Köln-Dünnwald oder St. Amandus in Köln-Rheinkassel, am ländlichen Rand der Rheinmetropole.
Der Gründungsanlass für einen Kirchenbau war unterschiedlich – mal als Stiftung eines Ritters, mal eine Gründung durch eine Kölner Stiftskirche, mal ist der Ursprung nicht bekannt. Die Ausstattungs- und Baugeschichte der jeweiligen kleinen romanischen Kirchen sind ebenfalls verschiedenartig, genauso wie deren Erhaltungszustand. Von einigen wenigen ist nur mehr der romanische Turm erhalten. Teilweise sind auch sie während des Zweiten Weltkriegs stark in Mitleidenschaft gezogen worden.
Die kleinen romanischen Kirchen sind jedenfalls in Köln ein Begriff und nicht zuletzt zeugen liebevolle Bezeichnungen wie Krieler Dömchen (Alt St. Stephan in Köln-Lindenthal) oder Niehler Dömchen (Alt St. Katharina in Köln-Niehl) von einer engen Verbundenheit der Kölner mit den kleinen Schwestern der zwölf großen romanischen Kirchenbauten.