St. Georg hatte die Bombardements des Zweiten Weltkriegs relativ unbeschadet überstanden, als ein letzter Angriff am 2. März 1945 einen Großteil der Kirche zerstörte.
Die massiven Mauern des Westbaus hatten zwar standgehalten, doch das Dach war vernichtet und das Gewölbe beschädigt. Auch die Wände des Ostchors standen noch, jedoch waren Vierung, Querhaus und die östlichen Mauern des Mittelschiffs eingestürzt. Krypta und Nordhalle waren ebenfalls schadhaft, aber weitestgehend intakt, so dass die Krypta als Notkirche genutzt werden konnte, bis 1964 der Westchor hergestellt war.
Obwohl zunächst auch daran gedacht wurde, die verlorenen Bauteile in freien Formen wiederzuerrichten, orientierte sich der Mitte der sechziger Jahre abgeschlossene Wiederaufbau der Kirche am Zustand der 1930er-Jahre.