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St. Georg
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Zerstörung & Wiederaufbau
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Zerstörung & Wiederaufbau

Zerstörung & Wiederaufbau | „Jetzt kommen die Amerikaner und St. Georg bleibt bestehen“

St. Georg hatte die Bombardements des Zweiten Weltkriegs relativ unbeschadet überstanden, als ein letzter Angriff am 2. März 1945 einen Großteil der Kirche zerstörte.

Die massiven Mauern des Westbaus hatten zwar standgehalten, doch das Dach war vernichtet und das Gewölbe beschädigt. Auch die Wände des Ostchors standen noch, jedoch waren Vierung, Querhaus und die östlichen Mauern des Mittelschiffs eingestürzt. Krypta und Nordhalle waren ebenfalls schadhaft, aber weitestgehend intakt, so dass die Krypta als Notkirche genutzt werden konnte, bis 1964 der Westchor hergestellt war.

Obwohl zunächst auch daran gedacht wurde, die verlorenen Bauteile in freien Formen wiederzuerrichten, orientierte sich der Mitte der sechziger Jahre abgeschlossene Wiederaufbau der Kirche am Zustand der 1930er-Jahre.

Zerstörung & Wiederaufbau | Ein Ort des Gedenkens

Auf dem bereits um 1930 angelegten Friedhof nördlich der Vorhalle wurden die bei dem Bombenangriff vom 2. März 1945 Verstorbenen, Pfarrer Heinrich Fabry und Angehörige von St. Georg, darunter auch mehrere Ordensfrauen und Zwangsarbeiterinnen, bestattet.

Fabry, dem das Zitat über die Ankunft der Amerikaner zugeschrieben wird, hatte bis zuletzt geglaubt, dass St. Georg den Krieg unbeschadet überdauern würde. Dass die amerikanischen Truppen mit ihren Panzern nur vier Tage später, am 6. März 1945, in der Mittagszeit den Kölner Dom erreichten, ist daher für die Geschichte von St. Georg und seiner Pfarrangehörigen besonders tragisch.

Der Ehrenfriedhof ist während der Besuchszeiten durch die Vorhalle zugänglich.