Der Kleeblattchor mit seinen drei gleichgroßen, symmetrisch angeordneten halbrunden Raumabschlüssen in Chor und Querschiffarmen (Konchen, Dreikonchenanlage) sowie mit seinen zwei Flankentürmen und mit der Vierungskuppel auf der Ostseite von St. Aposteln, ist vom Neumarkt bestens zu sehen.
Im Innern lässt sich die Gruppierung der drei Konchen um die Vierung noch besser nachvollziehen, allerdings sind den Konchen jeweils Vorjoche wie in Groß St. Martin vorgelagert. Die Wände der Dreikonchenanlage haben zwei Geschosse und drei Nischen im Unter- bzw. drei Fensteröffnungen im Obergeschoss, denen dort ein Laufgang und Säulen vorgestellt sind.
Die Vorjoche sind dagegen im oberen Geschoss vor dem Laufgang durch eine doppelte Galerie gegliedert. Neben St. Maria im Kapitol (um 1065) und Groß St. Martin (um 1172) ist der Kleeblattchor von St. Aposteln mit seiner Entstehungszeit um 1200 zeitlich der jüngste in Köln.



