Unter den zwölf großen romanischen Kirchen in Köln ist St. Ursula eine der prominentesten.
Die Legende über den Märtyrertod der hl. Ursula und ihrer 11.000 Gefährtinnen vor den Toren Kölns ist europaweit bekannt, ihre Reliquien bis in den Hanse- und in den Mittelmeerraum gelangt. Bevor Erzbischof Rainald von Dassel 1164 die Gebeine der Heiligen Drei Könige nach Köln brachte, war St. Ursula der erste Anlaufpunkt für alle Pilgerinnen und Pilger. Die barocke Haube mit der bekrönenden Laterne auf dem Turm − ein Zeichen für Ursulas Herkunft als britannische Prinzessin − weist den Weg zur Kirche der Stadtpatronin.
Die Goldene Kammer in St. Ursula ist ein einzigartiger Raum der Reliquienverehrung nördlich der Alpen und an den Wänden über und über mit den Gebeinen der Heiligen versehen. Sie zeigt die über Jahrhunderte gewachsene Verehrung der hl. Ursula durch die Kölnerinnen und Kölner vom Mittelalter bis heute. St. Ursula zählt nach dem Dom und St. Gereon zu den meistbesuchten Kölner Kirchen.





