Die Stadt Köln im Mittelalter, das „Heilige Köln“, war geprägt durch seine Kirchen, in denen die als Reliquien verehrten Gebeine zahlloser Heiliger in kostbaren Schreinen und Reliquiaren aufbewahrt wurden.
Zwischen dem 10. und dem 13. Jh., etwa zu der Zeit, als Köln sich zur größten mittelalterlichen Metropole nördlich der Alpen entwickelte, entstanden zahlreiche Gotteshäuser im romanischen Stil. Einige romanische Kirchen bzw. ihre Vorgängerbauten wurden bereits im 10. Jh./11. Jh. errichtet, so etwa St. Georg, St. Maria im Kapitol oder St. Pantaleon. Zwischen 1150 und 1250 kam es in der wirtschaftlich florierenden Stadt zu einem regelrechten Bauboom. Davon zeugen St. Kunibert oder die Umbauten an St. Gereon und St. Severin.
